120. – Jenseits von Gut und Böse? – Der Dichter und das Phantasieren

Es reicht nicht, einzuräumen, man habe auch Fehler gemacht,
man sei auch gelegentlich schlechter Dinge gewesen.
Warum auch? Warum »auch«?
Hier hilft kein »Ich« und kein »die Anderen«.

All mein Tun ist eitel,
und, wenn nicht Scheitern, so doch
Belanglosigkeit die Regel.

Ich erfreue unbescheiden mich
an jedem gnädigen Gelingen.
Denn all meine Kunst ist Spielerei.
Und alle Spielerei ist Kunst – und gar nicht mein.

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