103. – Ohne Dich

Ich mache mir mein letztes Bier auf,
an das ich mich erinnere, als wäre es gestern gewesen,
obwohl es vor drei Jahren war.

Wir gehen nach der Probe um die Ecke
in ein spanisches Restaurant,
das jetzt italienisch ist, oder chinesisch.

Du hattest für uns alle Bier bestellt, frisch gezapftes,
und fandst schulterklopfend, es wäre
endlich an der Zeit, dass ich mein erstes trinke.

Ohne Dich sind mir Biere nur der Inhalt ansonsten leerer Gefäße,
Luftverdränger.
Wie die Asche in Deiner Urne.

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