Der Tod des Autors

Beschlossen: Arthur Hindrich ist keine Persona; nicht mehr als andere Lyrische Ichs, jedenfalls. Somit entfällt der_redaktor.
Festgestellt: eBooks verlangen zu viel Vertrauen von KäuferInnen, wenn man die Werke erst nach Bezahlung öffnen kann. Es gibt zu viele Mogelpackungen.

Siegfried Althenburg ist wohl eine Persona …
Ich veröffentliche „Drachentöter – Ein Familienroman“ in seinen drei Teilen hier im Blog. Jedem Text eine Seite. Die Texte erscheinen nach und nach – nicht unbedingt in der Reihenfolge der Zählung.
Der Anfang ist gemacht. Im Laufe des Tages wird das erste Kapitel „Eröffnung“ vervollständigt. [Erledigt. Dauerte länger, wegen eines Notfalls.]
Die Texte sind oben als Dropdown-Menüt zugänglich.
Sie sind miteinander verlinkt, sodass man zum nächsten oder zur Übersicht springen kann. Anhand der URL kann ablesen, wo man sich befindet.
Das schließt ein künftige Erscheinung als eBook keineswegs aus; im Gegenteil: ich muss dieselben Formatierungsänderungen vornehmen.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich bin bei flattr angemeldet. Ihr könnt, wenn ihr möchtet, dort auch beitreten und das Gelesene vergüten. Ich verteil das dann weiter auf Dinge, die ich gut finde. Zurzeit verteile ich monatlich fünf Euro; das werde ich sicherlich erhöhen, bzw. macht ihr das;-)
Ich schaue mir auch andere Wege freiwilliger Vergütung an. Wenn ihr Ideen dazu habt:
Schreibt mir.

Ich werde mich hier, im eigentlichen Blog, stärker auf sozialpolitische Themen (Inklusion; Fragen des Gemeinwesens) und Ähnliches beziehen. Mit denen beschäftige ich mich eh – zum Teil auch beruflich. Und dann nerve ich die Leute „privat“ auf Facebook weniger.

Gruß
art

Subject heißt auch Untertan

Ein paar Dinge, ohne sie durchzuformulieren …

Deine Eigenschaften machen aus, wie Du auf mich wirkst. Ich beschreibe es mit ihnen.

Fähigkeiten (Talent, Intelligenz) … Ich ignoriere nach Kräften diese Kategorien, die ganz schnell im Defizitären münden. Ich will Dein Werk betrachten. Ich will sehen (wollen), wie Du es in ihm hältst mit dem Teilhabenlassen. (Bin ich, sind wir, in ihm vorgesehen?) Ich sage Dir, wenn ich mehr wünsche. Ohne Anspruch, ohne Willen. Weil es mir missbehagt, zu sehen, dass Du nicht mehr in Dir siehst, nicht so viel wie ich. Wo es ein Mehr gibt, muss es kein Weniger geben. Du darfst meine Wünsche an Dein Werk übergehen, ohne Dich verteidigen zu müssen. Falle nicht unnötig lange herein auf das Kränkungspotenzial in meiner Kritik.

„Die“ Revolution geschehe durch die Bildung von Strukturen, die die vorhandenen nachhaltig abzulösen im Stande sind. Die vorhandenen Strukturen erweisen sich oft als nur eine Struktur, im Grunde, „das“ System, Bündnishemmer, Verwalter von unerträglich vielen Gerad-noch-so-Zufriedenheiten, die blind machen für das Leiden anderswo. Das System besteht in den Mitteln der Konkurrenz – um Aufmerksamkeit, unter Anderem. Nicht, also, lediglich bekämpfen, von unten nach oben, sondern: Rhizome bilden. Keine Wurzeln. In der Ebene bleiben, flechten, Muster schaffen. Erkennbar werden, anschlussfähig. Niemand behaupte, Stamm zu sein. Erbe ausschlagen; Tauschen statt kaufen. Geben statt leihen. Bitten statt feilschen.