Ein paar Dinge, ohne sie durchzuformulieren …

Deine Eigenschaften machen aus, wie Du auf mich wirkst. Ich beschreibe es mit ihnen.

Fähigkeiten (Talent, Intelligenz) … Ich ignoriere nach Kräften diese Kategorien, die ganz schnell im Defizitären münden. Ich will Dein Werk betrachten. Ich will sehen (wollen), wie Du es in ihm hältst mit dem Teilhabenlassen. (Bin ich, sind wir, in ihm vorgesehen?) Ich sage Dir, wenn ich mehr wünsche. Ohne Anspruch, ohne Willen. Weil es mir missbehagt zu sehen, dass Du nicht mehr in Dir siehst, nicht so viel wie ich. Wo es ein Mehr gibt, muss es kein Weniger geben. Du darfst meine Wünsche an Dein Werk übergehen, ohne Dich verteidigen zu müssen. Falle nicht unnötig lange herein auf das Kränkungspotenzial in meiner Kritik.

„Die“ Revolution geschehe durch die Bildung von Strukturen, die die vorhandenen nachhaltig abzulösen im Stande sind. Die vorhandenen Strukturen erweisen sich oft als nur eine Struktur, im Grunde, „das“ System, Bündnishemmer, Verwalter von unterträglich vielen Gerad-noch-so-Zufriedenheiten, die blind machen für das Leiden anderswo. Das System besteht in den Mitteln der Konkurrenz – um Aufmerksamkeit, unter Anderem. Nicht, also, lediglich bekämpfen, von unten nach oben, sondern: Rhizome bilden. Keine Wurzeln. In der Ebene bleiben, flechten, Muster schaffen. Erkennbar werden, anschlussfähig. Niemand behaupte, Stamm zu sein. Erbe ausschlagen; Tauschen statt kaufen. Geben statt leihen. Bitten statt feilschen.