11. Oktober ’15; Facebook-Seite

Ich wurde vor Kurzem auf eine geistige Strömung aufmerksam, die sich stark mit Ideen deckt, die sich zurzeit bei mir entwickeln. „Gott 9.0“, „Spiral Dynamics“, „Integrale Theorie“ …
Ich lese nun also das Vorwort zu Ken Wilbers „A Theory of Everything“ (von ihm selbst verfasst) und habe schon ernsthafte Einwände vorzubringen.
Nicht selten verzweifele ich an meinem eigenen Klugscheißer_innentum (und daran, dass inklusive Sprache nicht spell-check-freundlich ist).
Ich sehne mich manchmal danach, dass eine Lehre mich abholt wo ich bin, mir Alles schlüssig erklärt (und möglichst ganzheitlich, denn Ganzheitlichkeit ist praktisch), und mich mitnimmt.
Dann bin ich ein kleines hechelndes Hundi, das stolz durch den Park trottet, weil es eine Weile die Leine im Maul tragen darf.
Whatever. Es gibt Bier. Und es gibt Parkbänke und es gibt Hundis im Park, die … ihr wisst schon.
Ich mag Hundis.

22. Februar; Facebook-Seite

Wie in den Western die Leute immer misstrauisch gucken, wenn der Fremde in „die Stadt“ geritten kommt. Wir dürfen als Zuschauende mal eben darüber nachdenken, wie alt diese Siedlungen da sind – kaum zwei Generationen – und wessen Lebensraum das vorher war.
Zu dieser Zeit sind Menschen schon dabei, elf Millionen Arbeitskräfte von Afrika in die „neue Welt“ umzusiedeln. Zivilisation.
Seit circa 2008 lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten.
Wikipedia: „Im Jahr 2014 wanderten 3819 Menschen aus Sachsen ab, insgesamt zogen 14.387 Menschen mehr zu als den Freistaat verließen. Das Durchschnittsalter der Sachsen beträgt 46,6 Jahre.“